Blutspenden Schmitten 28. März

18:09:37 24.03.2014 | | 0 Kommentare

Am 28. März ist es wieder soweit! Die Bevölkerung hat die Möglichkeit direkt in Schmitten Blut zu spenden! 

  • 28.03.2014, Freitag 17:00 bis 19:30 Uhr; Schulhaus Bahnhofstrasse 6 3185 Schmitten


Hier einen Bericht vom Blutspendedienst! Es ist also nach wie vor wichtig, dass der Blutspendedienst genügend geeignete Spender findet. Für weitere Informationen steht Ihnen die Homepage www.meinblutdeinleben.ch zur Verfügung.


Aktuell in den Medien: Rückgang des Blutbedarfs

 

Der Bedarf an Blut ist in der Schweiz um 10%, in der Region Bern um ca. 6%, gesunken. In den letzten 10 Jahren war der Bedarf stabil. Der aktuelle Rückgang hängt mit den neuen Richtlinien der Spitäler für die Bluttransfusionen zusammen und ist im Sinne der Kostenreduktion im Gesundheitswesen und einem schonungsvollen Umgang mit dem Blut eine positive Entwicklung.

Weshalb bleiben wir trotzdem  auf regelmässige und neue Spender angewiesen?
Blutprodukte sind nicht lange haltbar (Konzentrat aus roten Blutkörperchen max. 49 Tage, Blutplättchenkonzentrate max. 7 Tage).  Trotzdem soll keine Blutspende vernichtet werden. Die Blutspenden müssen möglichst genau auf den Bedarf abgestimmt und geplant werden. Regelmässige, treue Blutspenden helfen dabei. Heute geben regelmässige Spendende mehrmals pro Jahr ihr Blut. In Zukunft soll diese solidarische Leistung auf mehr Personen verteilt werden, sodass der einzelne Spender weniger oft zur Spende aufgerufen wird. D.h. auch wenn der Trend des Blutbedarfs sinkt, werden in Zukunft mehr Blutspenderinnen und Blutspender gesucht.

Weshalb muss trotzdem immer wieder zum Blutspenden aufgerufen werden?
In den Spitälern kann der Verbrauch jederzeit rasch ansteigen und es entsteht trotz guter Planung kurzfristig ein Mangel an Blutplättchen oder roten Blutkörperchen. In diesem Fall wenden wir uns über die Medien an die Bevölkerung. Eine Lebertransplantation zum Beispiel kann bis zu 100 Blutprodukte benötigen, was z. B. den Spenden an einem guten Spendetag im Blutspendezentrum Bern entspricht. Gelegentliche kurzfristige Aufrufe sind also unvermeidbar.

Die generell leichte Reduktion des Blutbedarfs führt dazu, dass wir unsere Öffnungszeiten in gewissen Zentren angepasst haben. Dabei wurden die am wenigsten frequentierten Spendezeiten berücksichtigt.